Alternative zu Gemüsebrühe:

Suppenstock selber machen

Im Video zeige ich euch, wie ihr schnell, einfach und individuell euren eigenen Suppenstock selber ansetzen könnt – und das ganze ist super haltbar! Das Rezept ergibt eine konzentrierte Paste, die eine perfekte Grundlage für Suppen und andere Speisen bildet. Ihr könnt damit gekaufte Suppenbrühe, die meist Glutamate oder Hefeextrakt enthält, komplett aus eurer Küche verbannen. Dabei könnt ihr Zutaten nach eurem eigenen Geschmack variieren, das ganze enthält also nur Zutaten nach eurem Geschmack: und keine versteckten Geschmacksverstärker. Nur frische Gemüse und Kräuter und hochwertiges Meersalz, dass noch alle Mineralien enthält. Etwas umgewöhnen muss man sich, wenn man noch sehr an den Industriegeschmack gewöhnt ist. Aber es lohnt sich – mir schmecken alle Gerichte mit dem Suppenstock raffinierter, feiner und nuancierter (eben nicht mit der Glutamat-Keule zu einem Einheitsbrei erschlagen ).

Zutaten

ca. 1 kg verschiedenes Suppengemüse und -Kräuter, z.B.: Porree, Knollensellerie, Karotten, Petersilienwurzel, Liebstöckel, Petersilie …

etwa 100g feines Meersalz

Zubereitung

  1. Alle großen Zutaten grob zerteilen und in einer Küchenmaschine fein hacken.
  2. Kräuter mit einem Messer fein hacken.
  3. Zutaten in einer Schüssel auswiegen und grob vermengen. Etwa 10% des Gewichts in Form von Salz dazugeben – also bei einem Kilo Kräutern und Gemüse etwa 100g Meersalz.
  4. Entweder ihr möchtet den Suppenstock etwas gröber belassen, oder ihr mixt ihn noch einmal feiner in einer Küchenmaschine.
  5. Gläser mit kochendem Wasser sterilisieren und Suppenstock einfüllen.
  6. Das ganze mindestens eine Woche bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.

Ungeöffnet halten sich die vorher gut sterilisierten und fest verschlossenen Gläser durch den hohen Salzgehalt im Suppenstock mindestens 6 Monate bis zu einem Jahr.

Angebrochene Gläser sollten im Kühlschrank aufbewahrt und der Suppenstock immer mit einem sauberen Löffel entnommen werden. Dann hält er sich auch geöffnet einige Wochen.

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